Was Bewohner und Familien berichten
Echte Stimmen aus dem Alltag bei Waldruh – aufgeschrieben von Menschen, die hier gelebt oder ihre Angehörigen begleitet haben.
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Einige Berichte von Menschen, die Waldruh aus erster Hand kennen.
Margrit Huber
Tochter einer Bewohnerin, Thun
Meine Mutter wohnt seit gut einem Jahr im Einzelzimmer. Was mich von Anfang an überzeugt hat, ist die Stille des Ortes und wie das Team auf sie eingegangen ist. Sie hatte anfangs Bedenken wegen des Umzugs – diese sind nach ein paar Wochen vollständig verschwunden. Das Personal kennt sie wirklich, und das merkt man.
Mai 2025
Ernst Wenger
Bewohner, Baumkronen-Suite
Ich bin im März eingezogen und hätte nicht gedacht, dass ich mich so schnell zuhause fühlen würde. Der Balkon ist jeden Morgen ein Genuss – Nebel über dem See, Wald dahinter. Das Essen ist einfach und gut. Ich brauche nicht mehr.
April 2025
Klara Berger
Bewohnerin, Waldzimmer für zwei
Mein Mann und ich sind gemeinsam ins Waldzimmer gezogen. Der Wohnbereich ist überschaubar, aber für uns beide reicht er gut. Was wir besonders schätzen: niemand mischt sich in unsere Abläufe ein. Wir stehen auf, wann wir wollen, und essen, wann es uns passt.
März 2025
Andreas Sutter
Sohn eines Bewohners, Interlaken
Wir haben mehrere Häuser angeschaut. Waldruh hat uns sofort anders angesprochen – kleiner, persönlicher, kein Heimcharakter. Mein Vater hat sich nie als «Bewohner» gefühlt, sondern als Gast, der da wohnt. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, aber es macht alles aus.
Mai 2025
Ruth Müller
Bewohnerin, Wald-Einzelzimmer
Ich wollte kein Pflegeheim. Ich bin noch fit, brauche nur ein bisschen Unterstützung im Haushalt und mag nicht allein kochen. Bei Waldruh habe ich genau das gefunden: jemand kocht, das Zimmer ist sauber, und ich kann den Rest meines Tages selbst gestalten. Das war mir wichtig.
April 2025
Lisbeth Frei
Nichte einer Bewohnerin, Bern
Die Kommunikation mit dem Team war von Beginn an unkompliziert. Ich konnte Hedwig direkt anrufen und Fragen stellen, ohne Warteschlange oder Weiterleitung. Meine Tante hat sich schnell eingelebt – die Waldwege haben dazu beigetragen, denke ich. Sie spaziert täglich.
März 2025
Einzugsgeschichten
Wie der Schritt nach Waldruh für drei Bewohner verlaufen ist – in ihren eigenen Worten, leicht zusammengefasst.
Ausgangslage
Herr Wenger lebte nach dem Tod seiner Frau allein in einer grossen Wohnung in Spiez. Er kochte selten, kam wenig nach draussen und hatte das Gefühl, die Tage seien alle gleich. Seine Kinder machten sich Sorgen, wollten aber keine überstürzte Lösung.
Der Übergang
Nach einem Besuch in Waldruh – er blieb zum Mittagessen – hat er sich entschieden, die Baumkronen-Suite für einen Monat zu testen. In dieser Zeit hat er die Waldwege entdeckt, ist täglich auf den Balkon gesessen und hat das Team kennengelernt. Der Probemonat wurde zu einem dauerhaften Aufenthalt.
Heute
Herr Wenger ist seit über zwei Jahren bei Waldruh. Er spaziert täglich, isst mit den anderen Bewohnern zu Mittag und empfängt seine Familie regelmässig auf dem Balkon. Seine Kinder beschreiben ihn als ausgeglichener als in den letzten Jahren zuvor.
„Ich hatte keine Erwartungen. Aber ich bin geblieben – das sagt wohl genug."
Ausgangslage
Frau Hubers Mutter hatte nach einem Sturz vorübergehend Hilfe gebraucht. Nach der Erholung wollte sie nicht mehr allein in ihrer Wohnung leben, lehnte aber klassische Pflegeheime ab. Frau Huber suchte etwas Kleineres, Persönlicheres.
Der Übergang
Nach einem Telefonat mit Hedwig Gerber besichtigten Mutter und Tochter das Haus gemeinsam. Die Mutter war zurückhaltend, sagte aber am Ende: «Das riecht nach Wald und Essen – das gefällt mir.» Sie zog drei Wochen später ein.
Heute
Die Mutter wohnt seit einem Jahr im Einzelzimmer. Sie beteiligt sich an den gemeinsamen Nachmittagen, liest viel und geht täglich im Garten spazieren. Frau Huber besucht sie regelmässig und beschreibt den Einzug als die richtige Entscheidung.
„Das Haus hat uns sofort das Gefühl gegeben, dass wir willkommen sind – nicht nur meine Mutter, sondern auch ich."
Waldruh in Zahlen
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